Kuala Lumpur - Peking

Der Flug MH-370 sollte ursprünglich von Kuala Lumpur (Malaysia) nach Peking (China) gehen. Er kam aber nie an. Es wurden viele, teilweise sehr obskure, Theorien aufgestellt, was an Bord dieser Boing 777 geschehen ist. Eine ist zum Beispiel, dass es von Terroristen entführt wurde. Es könnte auch sein, da kurz nach dem Start die Kommunikationssysteme ausfielen (?), dass die Piloten weiter geflogen sind, aber vom Kurs abgewichen sind.

Die Frage, was geschah, zermürbt die Angehörigen der 239 Menschen an Bord. Feststeht, dass zwei dieser Fluggäste gestohlene Pässe besaßen. Dieses Mysterium beschäftigt die Menschen seit ca. 1,5 Monaten. Die Angehörigen sind am meisten betroffen. Kein Wunder. Immerhin wurden ihnen von der Fluggesellschaft “Malaysia Airlines” Hotelzimmer in Kuala Lumpur kostenlos zur Verfügung gestellt. 

Nun aber zur Suche nach Wrackteilen der Boing. Sie findet seit Langem über dem Indischen Ozean statt. Dort wurde durch Auswertungen von Satellitensignalen ein Suchgebiet ausgemacht. Flugzeuge senden, auch wenn die Kommunikationssysteme ausgeschaltet wurden/ausfielen, durch die Black Box (ein Gerät, das alle im Cockpit geführten Konversationen aufzeichnet, und deren Batterie ca. 1 Monat hält) ein Signal. Aber die Suche nach Wrackteilen gestaltete sich sehr schwierig, bis Satellitenbilder mögliche Wrackteile orteten. Als Suchtrupps zu diesen Stellen kamen, fanden sie nur sog. “Plastic islands” vor (—> Exkurs zum Ende des Blogeintrags). 

Fast 1 Monat nach Verschwinden bekam ein chinesisches Schiff Signale auf der Frequenz, auf der Black Boxes senden. Doch dieses Signal entpuppte sich leider als Fehlalarm. Ein paar Tage später geschah dies nochmals, ein weiterer Fehlalarm. Man weiß bis jetzt nicht, woher diese Signale stammen. Jetzt sind 2 Wochen vergangen und die Black Box sendet höchstwahrscheinlich nicht mehr. Dadurch gestaltet sich die Suche noch schwieriger. Davor hatten schon Strömungen im Ozean und schlechte Sicht die Suche mehrmals beeinträchtigt. 

Aber man darf die Hoffnung nicht aufgeben, denn sie stirbt bekanntlich zuletzt. Kann dieses Mysterium jemals aufgeklärt werden?

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Exkurs zur Umweltproblematik (v. a. Plastikmüll)

Eine große Problematik. Sie wurde durch die Suche nach der verschollenen Boing 777 wieder deutlich. Satellitenaufnahmen haben einige Objekte identifiziert, die sich als “Plastic islands” entpuppten. Dadurch wurde deutlich, wie viel Plastik von den Menschen ins Meer geworfen wird. Plastik ist einer derjenigen Stoffe, der am längsten braucht, um zu zerfallen. Es dauert ein paar hundert Jahre, bis es zerfallen ist. Das ist sehr lange. Zu lange.

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Wir sind durch. Wir haben gewonnen.

Dieses Guardiola-Zitat kennen wohl viele FC-Bayern-Fans. Er sagte dies, nachdem “seine” Bayern die früheste Meisterschaft in 51 Jahren Bundesliga gewonnen haben. Diese hatten sie am 27. Spieltag (bisheriger Rekord: 28. Spieltag/Saison 2012/13) durch ein 3:1 gegen Hertha BSC perfekt gemacht. Doch danach gewann der FCB keines seiner drei Bundesliga-Spiele. Angefangen mit einem 3:3 gegen 1899 Hoffenheim und einem 0:1 (durch diese Niederlage rissen 8 (!) Serien, u. a. 53 Bundesliga-Spiele ohne Niederlage und 65 Bundesliga-Spiele mit mindestens einem eigenen Tor) gegen den FC Augsburg verlor der FC Bayern am Wochenende mit 0:3 (vierthöchste Heimniederlage der Bayern in der Bundesliga) gegen Borussia Dortmund. 

Die Niederlage gegen die Fuggerstädter hatte Guardiola selbst zu verantworten, denn er schonte mit seiner “Mega-Rotation” gleich 7 Stars für das Champions-League-Spiel gegen Manchester United. Sogar die U-19-Spieler Mitchell Weiser, Ylli Sallahi und Pierre-Emile Hojbjerg erhielten eine Chance, sich in einem Pflichtspiel zu beweisen. Stellt sich nun die Frage, ob solche Rotationen moralisch verwerflich sind. Es ist richtig, ein oder zwei Stars für ein Champions-League-Spiel zu schonen. Aber gleich sieben? Sieben sind eindeutig zu viel, meine ich, vor allem, weil die freien “Stellen” U-19-Spieler auffüllten. Sollte dies zur Normalität übergehen, wäre es gegenüber Mannschaften wie Nürnberg unfair, weil diese gegen eine top-besetzte Bayern-Mannschaft kämpfen mussten. Nun geht es in den ausstehenden Spielen ausschließlich gegen Kellermannschaften (Eintracht Braunschweig, Werder Bremen, HSV und VfB Stuttgart), wo ein Sieg über Abstieg und Nicht-Abstieg entscheiden kann. Sollte Pep Guardiola auch in diesen Spielen so viele Spieler schonen, wäre der Begriff “Wettbewerbsverzerrung” (leider) angebracht. Es geht zwar auf internationaler Ebene jetzt um die sprichwörtliche “Wurst”, aber trotzdem sollte der FC Bayern die letzten vier Spiele in der Bundesliga so ernst nehmen, als ginge es noch um etwas.

Wird sich Guardiola diese Kritik zu Herzen nehmen und auch die Bundesliga nach der gewonnenen Meisterschaft ernst nehmen?

Der Russland-Ukraine-Konflikt

Der Russland-Ukraine-Konflikt beschäftigt die Menschen schon seit über einem halben Jahr.

Damals gingen die Menschen auf dem Maidan in Kiew, um gegen umstrittene Gesetze zu protestieren, die (mittlerweile) Ex-Präsident Janukowitsch veranlasst hat. Er griff bei diesen Protesten mit militärischen Einheiten sehr, vielleicht zu hart durch. Diese schränkten u. a. das Demonstrationsrecht der Ukrainer ein. Dieser Spritzer Spiritus entfachte eine, vor allem im Osten der Ukraine stattfindende, Protestwelle, die die Annexion der Krim durch die Russen zur Folge hatte. Allerdings wurde jene Annexion durch einen Volksentscheid beschlossen. Schon vor der Annexion hatten die Russen quasi das Sagen, weil sie u. a. die Grenzen kontrollierten.

Während dieser lang andauernden Proteste wurde Janukowitsch gestürzt, er flüchtete wahrscheinlich nach Russland, wo er später auch eine Pressekonferenz gab. Zum Übergangspräsidenten wurde Alexander Turtschinow ernannt. Janukowitsch wird der Vetternwirtschaft sowie Bestechlichkeit bezichtigt. Sein Aufenthaltsort ist immer noch unbekannt.

Viele Vermittlungsversuche sowie Sanktionen gegen russische (hauptsächlich reiche) Staatsbürger brachten die Ukraine nicht zur Ruhe. Im Gegenteil, im Osten der Ukraine gehen die Bürger seit ungefähr 2 Wochen wieder auf die Straßen. Sie fordern eine Abspaltung von der Ukraine, um von Russland “aufgenommen” zu werden oder um den dann eigenständigen Staat Donezk zu gründen.

Viele gut ausgestattete russische (?) Soldaten (?) greifen wie auf der Krim hart durch. Extremisten halten seit ein paar Tagen Regierungsgebäude in Donezk besetzt. Heute am Vormittag, dem 14.04.2014, hat Übergangspräsident Turtschinow ein vielleicht folgenschweres Versprechen gemacht. Er sagte, es werde für die ostukrainischen Bürger ein Referendum geben, bei dem sie abstimmen können, ob sie nun zu Russland gehören oder einen eigenständigen Staat gründen wollen.

Wie wird es weitergehen?